• New York City feiert World Pride

    Der Juni in NYC ist mittlerweile Synonym für den LGBTQIA+ Pride Month: Es ist der Monat, in dem die New Yorker an die Stonewall-Unruhen erinnern. Der Aufstand im Juni 1969 war der Katalysator für die LGBTQIA+ Bewegung in den Vereinigten Staaten. Doch was geschah eigentlich während der Stonewall-Unruhen genau? Und wie werden die New Yorker plus 6 Millionen erwartete Touristen das historische Ereignisse - in seinem 50-jährigen Jubiläum - feiern? Mit einem großen Knall, kunterbunt und mit viel Unterstützung durch Celebrities natürlich! Ein einmonatiges Fest, an dem einerseits gedenkt aber auch das Erreichte gefeiert wird.
    Zuerst aber ein kurzer Blick zurück: In den späten Abendstunden des 28. Juni 1969 fand eine Polizeirazzia im «Stonewall Inn», einer Gay-Bar in Greenwich Village, statt. Gäste und Mitarbeiter wurden mit Gewalt aus der Bar gezerrt und verhört. Die Bar war zuvor schon mehrfach durchsucht und die Gäste schikaniert worden. In dieser denkwürdigen Nacht jedoch, beschlossen die Gäste sich der willkürlichen Polizei-Gewalt entgegenzusetzen. Sechs Tage lang kam es zu Protesten und gewalttätigen Zusammenstößen, die Mitglieder der LGBTQIA+ Community aus New York und auch aus aller Welt zusammenbrachten. Begonnen im «Stonewall Inn», breitete sich der Aufstand in die Christopher Street, in den nahegelegenen Christopher Park und in die benachbarten Straßen in Greenwich Village aus. Die Unruhen sorgten weltweit für Schlagzeilen und verlieh den LGBTQIA+ Bewegungen neuen Schwung.
    Die Ereignisse und Geschichten rund um diese Unruhen und ihre Auswirkungen wurden von Google in ein spannendes, bewegendes, interaktives, digitales Monument verwandelt: stonewallforever.org.
    World Pride, die weltgrösste LGBTQIA+ Bewegung, findet dieses Jahr in New York statt. Neben dem Pride March am 30. Juni wird die Stadt auch unzählige Events, Festivals, Vorträge sowie auch mehrere Menschenrechtskonferenzen und eine Vielzahl von spannenden und familienfreundlichen Aktivitäten veranstalten. LOCALIKE hat für euch ein paar Highlights zusammengestellt:
    Familien-Film-Nacht: «Coco!»
    - 21. Juni 2019 im Hudson River Park | 2019-worldpride-stonewall50.nycpride.org/events/family-movie-night
    - Kostenloses Openair-Kino für die ganze Familie.Menschenrechtskonferenz 
    - 24. - 25. Juni 2019 in der «New York Law School» | 2019-worldpride-stonewall50.nycpride.org/events/human-rights-conference
    - Ein zweitägiges Meeting verschiedener weltweit tätiger Aktivisten, Künstler, Journalisten, Politiker etc., welche sich vielfältigen Themen der LGBTQIA+ Community und -Bewegung widmen.

    Eröffnungsfeier der World Pride
    - 26. Juni 2019 im «Barclay's Center» in Brooklyn | 2019-worldpride-stonewall50.nycpride.org/events/opening-ceremony
    - LGBTQIA+ Benefizkonzert. Zu den Headlinern gehören u.a. Chaka Khan, Whoopi Goldberg, Cindi Lauper und Billy Porter.Pride Island 
    - 29. & 30. Juni 2019 im Hudson River Park, Pier 97 | 2019-worldpride-stonewall50.nycpride.org/events/pride-island
    - Ein zweitägiges Live-Musikfestival und Party mit Ikonen wie Grace Jones, Madonna oder Kim Petras.

    NYC Pride March
    - 30. Juni 2019 quer durch ganz Manhattan | 2019-worldpride-stonewall50.nycpride.org/events/nyc-pride-march
    - Die weltweit grösste Pride Parade mit unzähligen Teilnehmern - über 500 Gruppen und Organisationen. Das wohl fröhlichste und farbenvollste Fest des Jahres!

    LGBTQIA+ History Tour 
    - Diverse Daten | Greenwich Village | 2019-worldpride-stonewall50.nycpride.org/events/tour-and-toast-for-stonewall-50
    - Ein 90-minütiger Rundgang durch das Stadtviertel Greenwich Village unter der Leitung erfahrener Tour-Guides, die die LGBTQIA+ Bewegung von damals wieder zum Leben erwecken.

  • Kirschblüten kündigen ein grosses Fest der japanischen Kultur an

    Kirschblüten – überall Kirschblüten! Das jährliche Kirschblütenfest fand letztes Wochenende im Botanischen Garten von Brooklyn statt. Das beliebte Festival, das zum 37. Mal stattfand, ist das wohl größte Fest der japanischen Kultur in New York. Jedes Jahr besuchen Tausende den Botanischen Garten, um die unzähligen Kirschbäume zu bestaunen und den Frühling zu begrüßen.

    Das Fest fällt – wenn das geplante Timing der Veranstalter aufgeht – mit dem Blühen der Bäume zusammen. Die New Yorker lieben das Festival, welches mit ihren 60 Veranstaltungen für jeden etwas bietet. Dazu gehören Theater-, Tanz- und Musik-Aufführungen, traditionelle japanische Spiele sowie Tee-Zeremonien (um nur einige zu nennen). Ein Markt bietet süße und salzige Leckereien, japanische Getränke, Mode und Spielzeug zum Kauf an.

  • Die «Easter Parade» erweckt die Fifth Avenue zum Leben

    Letzten Sonntag kamen sie wieder zusammen – an der Fifth Avenue, bei der St. Patrick's Cathedral: Menschen, Hunde und Hasen. Sie trugen Hüte und kunterbunte Outfits, Mensch wie Tier. Willkommen zur jährlichen, etwas verrückten New Yorker Oster-Parade. Touristen wie Einheimische freuen sich auf dieses Ereignis. Nicht oft kriegt man solche extravagante, fantasievolle und handgefertigte Hüte und Kostüme zu sehen wie an dieser Parade mitten in Midtown.

    Warum’s hier so bunt zugeht? Nun, ursprünglich versammelte sich nur die New Yorker High Society, um zu Ostern im Central Park ihre beste Kleidung zu präsentieren. Doch die Dinge haben sich geändert, seit die Tradition im 19. Jahrhundert begann. Im Laufe der Jahre war es vor allem das äusserst beliebte Musical «Easter Parade» von 1948 (mit Judy Garland und Fred Astaire in der Hauptrolle), welches immer mehr Leute dazu brachte, seine beste Mode zu Ostern zu präsentieren – nicht nur die High Society. Viele ließen sich von den Blüten der Saison inspirieren und schmückten ihre Kleider und Hüte mit Blumen. Jahr für Jahr etwas opulenter.

  • Drei «Waldorf Astoria» Artefakte kommen temporär in die «New York Historical Society»

    Wie du vielleicht weisst, hat das legendäre Hotel «Waldorf Astoria» 2017 seine Tore geschlossen. Keine Sorge – nicht für immer. Es wird derzeit aufwändig restauriert und saniert und soll 2021 wiedereröffnet werden. Allerdings werden dann nicht nur Hotel-Zimmer angeboten, sondern neu auch Luxus-Wohnungen. Der Hotelbereich schrumpft auf 350 Zimmer von ehemals 1.413. Die Wohnungen werden preislich wohl eher im astronomischen Bereich zu stehen kommen.

    Nach der Wiedereröffnung werden nicht nur Hotel-Gäste und Wohnungsbesitzer Zugang zu den denkmalgeschützten Innenräumen des «Waldorf Astoria» erhalten, sondern auch die breite Öffentlichkeit. Auf keinen Fall verpassen sollte man die «West Lobby» an der Park Avenue sowie die imposante «Peacock Alley», die die zwei Haus-Hälften des Hotels «Waldorf» und «Astoria» verbinden.

    Bis zur Wiedereröffnung stellen die Eigentümer nun zusammen mit der «New York Historical Society» drei prunkvolle Artefakte des Hotels aus:
    • Cole Porters «Steinway»-Flügel von 1907, der in der «Steinway & Sons»-Fabrik in Queens aufwändig restauriert wurde. Der berühmte Songwriter und Musiker lebte in einer riesigen Suite im 33. Stock des «Waldorfs», wo sich das Klavier viele Jahre lang befand. Dort schrieb er einige seiner besten Musicals und Songs (so z.B. «You're the Top» und «Anything Goes»).
    • Ein Schaukelstuhl – ein Geschenk des Präsidenten John F. Kennedys. Der Stuhl befand sich – natürlich - in der President Suite.
    • Die legendäre Uhr, welche für die Weltausstellung 1893 in Chicago entworfen wurde. Nach der Wiederöffnung des Hotels wird sie ihren Weg zurück in die Lobby finden.

  • Alte New Yorker Subways unterstützen Meeresbewohner

    Die Flotte der New Yorker Subway wurde über die letzten zehn Jahren kontinuierlich durch neuere Modelle ersetzt. Was aber passierte mit den alten Zügen? 2001 hat man das «Subway Reef Programm» ins Leben gerufen. Bis 2010 wurden über 2,500 Subway-Wagons im Meer versenkt. Umweltsünde?! Keineswegs! Das Gegenteil ist der Fall. Nachdem Motoren, Beleuchtungen, Klimaanlagen etc. entfernt wurden, hat man die Wagons an genau geplanten Stellen im Meer versenkt. Die künstlich angelegten Riffe haben eine Vielzahl von Meeresbewohnern angelockt und deren Lebensraum merklich verbessert. Eine bunte, natürliche Welt ist entstanden. Seebarsche, Thunfische, Muscheln und Korallen sind nun die neuen Nutzniesser alter New Yorker Subway-Züge. «Sea Train», eine neue Ausstellung im New York «Transit Museum», zeigt nun erstmals viele spannende Fotografien dieses Projekts.

  • «Hudson Yards»: Das grösste private Bauprojekt in US-Geschichte ist eröffnet

    «Hudson Yards», mit 25 Mia. Dollar Kosten das grösste private Bauprojekt in der US-Geschichte, hat am Freitag seine Tore geöffnet. Es befindet sich im Westen Chelseas und besteht aus 16 Bauten (Hochhäuser, Museum, Hotels, Einkaufszentrum etc.). Hier die Highlights:

    • «The Vessel»
    Eines der Wahrzeichen des Megaprojekts ist «The Vessel» - Kunstprojekt und Aussichtsplattform zugleich. Es besteht aus 154 kompliziert miteinander verbundenen Treppen, fast 2.500 einzelnen Stufen und 80 Podesten. Geplant wurde es vom Designer Thomas Heatherwick. Tickets sind ab sofort kostenlos erhältlich.

    • «The Shed»
    Ein Museum für Zeitgenössische Kunst und gleichzeitig Veranstaltungsort für Performances aller Art (Musik, Kunst, Theater etc.). Das Gebäude an sich ist schon sehenswert, denn es lässt sich mittels einer neuartigen Gleittechnik komplett öffnen und schliessen. Eröffnet wird es mit einer mit Spannung erwarteten Performance der Künstlerin und Sängerin Björk.

    • Shopping & Restaurants
    Von Fastfood bis zum Feinschmecker-Restaurant - «Hudson Yards» bietet neue Gastronomie-Konzepte der renommiertesten Köche unter einem Dach. Starköche aus der ganzen Welt haben hier ein Restaurant eröffnet. Zudem finden sich unzählige Shops – von High-End (Fendi, Dior und Co.) bis zu Zara oder H&M. Insgesamt über 100 Restaurants und Shops machen «Hudson Yards» zu einem neuen Hotspot New Yorks.

  • Eine Runde «Jenga» in Midtown Manhattan

    Dass man sich bei Wolkenkratzern schon immer gerne mit Superlativen überboten hat liegt ja irgendwie in der Natur der Sache. Die riesigen Gebäude schreien geradezu danach, sich dem Wettbewerb zu stellen. So werden sie regelmässig in den verschiedensten Kategorien rangiert: Höhe, Wert, Alter, Prestige oder Ökologie, um nur einige zu nennen.
    «270 Park Avenue» fiel bisher in keiner dieser Ranglisten besonders auf. Dabei handelt es sich bei dem 1964 fertiggestellten Hochhaus keineswegs um einen unbedeutenden Zwerg. Immerhin verteilen sich die 52 Stockwerke auf 215 Meter. Ausserdem gelten Design und Ausführung in Stahl und Glas unbestritten als ein bedeutendes Werk der «Midcentury»-Architektur. Für eine Topplatzierung reichte es trotzdem nie. Bis jetzt, denn «270 Park Avenue» wird aller Wahrscheinlichkeit nach das höchste, jemals abgerissene Gebäude der Welt. Ein eher sonderbarer Rekord, aber immerhin.

    Das Gebäude befindet sich im Besitz von «JPMorgan Chase» und dient der Bank als Hauptsitz. Trotz mehreren Renovierungen wird es langsam aber sicher eng im Turm. Aktuell arbeiten an die 6,000 Menschen auf einer Fläche, welche ursprünglich für 3,500 angelegt war. Eine neue Bauzonenordnung in Midtown, welche den Bau von weitaus höheren Gebäuden als bisher erlaubt, kommt «JPMorgan Chase» also gerade recht.

    Der Aufschrei seitens Architektur-Experten und besorgten Bürgern zu diesem Projekt lies nicht lange auf sich warten. Die Reaktionen erstaunen kaum, wenn man sich «270 Park Avenue» genauer anschaut. Das Gebäude vermittelt von Aussen den Eindruck, als wäre es direkt aus der «Mad Man»-Zeit in die Gegenwartwart gefallen. Es ist auch das einzige derart grosse Gebäude dieser Zeit, das von einer Frau, der Architektin Natalie De Blois, geplant wurde. Sie war für das weltweit bekannte Architektur-Büro «SOM» tätig. Heutzutage findet man diverse Bauten des Architektur-Teams in der ganzen Stadt. Das wohl bekannteste Beispiel: Mies van der Rohe’s «Lever House».

    Nun wird sich der renommierte Architekt Norman Foster bald daran machen, eine neues, 70 Stockwerke hohes Gebäude für an die 15,000 Mitarbeiter zu bauen.
    Falls Sie sich fragen, wie man so ein Gebäude mitten in der Stadt abreisst…? In etwa so, als würde man einen «Jenga»-Turm von oben Stück für Stück abbauen. Nur umfallen sollte dabei nichts…

  • Es ist «Black History Month» - eine kurze Erläuterung dieses bedeutenden Monats

    Der Februar steht in den USA ganz im Zeichen des «Black History Months». Das jährlich stattfindende Ereignis wurde 1926 von Carter Woodson, einem afroamerikanischen Historiker der «Harvard University», initiiert. Die nationale Feierbewegung rückt wichtige afroamerikanische Themen und Anliegen in den Mittelpunkt, die jahrzehntelang in den USA keine Beachtung fanden.

    Woodson wählte den Februar, weil in diesem Monat Abraham Lincoln (der 16. Präsident der Vereinigten Staaten) und Fredrick Douglass (ein entflohener Sklave, der zu einem prominenten Aktivisten, Autor und Redner wurde) geboren wurden. Beide Männer spielten eine Schlüsselrolle bei der Abschaffung der Sklaverei in den USA. Lincoln unterzeichnete die Emanzipations-Proklamation - ein Gesetz, das 1862 die Sklaverei in allen Bundesstaaten abschaffte. Douglass war ein bedeutender Menschrechtsaktivist und Gründungsmitglied der abolitionistischen Bewegung, welche für die Abschaffung der Sklaverei kämpfte. Er gilt als einflussreichster Afroamerikaner des 19. Jahrhunderts.

    Der «Black History Month» ist heutzutage auch in Schulen ein wichtiges Thema. Man begeht ihn z.B. mit der Besprechung von Büchern afroamerikanischer Schriftsteller oder der Beleuchtung der Geschichte der Sklaverei und der Bürgerrechtsbewegung, welche hauptsächlich in den 1950er und 60er Jahren stattgefunden hat. Der wohl Prominenteste der damaligen Bürgerrechtsbewegung war Dr. Martin Luther King Jr. Mitunter dank Dr. King wurde die Rassentrennung gesetzlich verboten und das uneingeschränkte Wahlrecht für Afroamerikaner eingeführt. 1964 erhielt er für seinen Kampf und sein Engagement den Friedensnobelpreis.

    Dank des «Black History Months» werden auch weniger berühmter Persönlichkeiten, Wissenschaftler, Historiker und Aktivisten gedacht. So zum Beispiel der Bürgerrechtlerin Rosa Parks aus Montgomery (Alabama), die sich weigerte, ihren Sitzplatz in einem Bus für einen weissen Passagier zu räumen und sie deswegen für zivilen Ungehorsams verhaftet wurde. Parks Fall wurde damals landesweit bekannt. Viele folgten ihrem Beispiel und taten es ihr in Alabama gleich. Oder der Afroamerikanerin Henrietta Lacks, die dank der HeLa-Zellen (benannt nach ihr) einen weltweit bedeutenden Beitrag für die moderne Medizin geleistet hat.

    New Yorker begehen den Monat mit diversen Veranstaltungen. So zum Beispiel ein Rundgang durch den unterirdischer Eisenbahnkanal «Flushing Freedom Mile» in Queens. Dank solcher Kanäle und Gänge konnten früher entflohene Sklaven relativ sicher in Staaten gelangen, welche die Sklaverei bereits abgeschafft hatten. Oder eine spannende Tour durch den Central Park, wo früher einst das «Seneca Village» zu finden war - eine Siedlung von afroamerikanischen Grundbesitzern.

  • Eine neue «Insel» für New York

    Diller Island, das neuste New Yorker Park-Projekt mitten im Hudson River, nimmt langsam Form an. Das 250-Millionen-Dollar-Vorhaben wurde von Barry Diller und seiner Frau, der Modedesignerin Diane von Furstenberg, konzipiert und mitfinanziert. Der öffentlich zugängliche Park wird neben dem Südeingang des High Line Parks zu stehen kommen. Diller Island ersetzt Pier 54, wo übrigens 1912 Überlebende der Titanic an Land gebracht wurden.

    Das spielerische Design des 2.7 Hektar grossen Parks erinnert an Peter Pan's «Neverland» und wird auf 132 riesigen Beton-Pfeilern stehen, die wie eine Hügellandschaft angeordnet sind. Designt wurde der Park vom Londoner «Heatherwick Studio» und den New Yorker Landschaftsarchitekten «Mathews Nielsen». Der Park soll im Herbst 2020 eröffnet werden und wird einen grandiosen Blick auf die Skyline Manhattans bieten. Zudem lädt die Insel nicht nur zum Entspannen, Verweilen und Flanieren ein, sondern bietet dank eines Amphitheaters mit 700 Plätzen auch kulturellen Veranstaltungen ein neues Zuhause. Openair-Events für Musik, Tanz und Theater wird sowohl New Yorker wie Touristen begeistern. Man hat sich zudem zum Ziel gesetzt, 51% der Tickets kostenlos (oder unter $30) anzubieten.

  • «Essex Crossing»: New Yorks neuestes Megaprojekt

    Stillstand – auch im 2019 für New York ein Fremdwort. Hat doch diese Stadt schon immer (gigantische) Städte-Entwicklungsprojekte geprägt. Das Neuste: «Essex Crossing» in Manhattans Lower East Side, dessen Fertigstellung für 2020 geplant ist. Schon jetzt sorgt das Projekt für viel Aufsehen. Auf über 1.9 Mio. Quadratmeter entstehen über 1,000 neue Wohnungen, diverse Büros und unzählige Läden sowie Parks, offene Grünflächen und Raum für kulturelle Institutionen. Das renommierte «International Center of Photography» wird hier ebenso ein neues Zuhause finden, wie eine neue Bowlingbahn und ein Multiplex-Kino. Dank vier Subway-Linien (F, M, J und Z) ist «Essex Crossing» bequem von überall her erreichbar.

    Das Grossprojekt ist in mehrere Phasen gegliedert. Phase eins ist mit dem vor wenigen Monaten eröffneten Wohnturm «The Essex» abgeschlossen. Er bietet 98 Wohnungen Platz – vom Studio bis zum Luxusapartment. Geboten wird unter anderem eine Billardlounge, eine riesige Garten- und Dachterrasse (inkl. atemberaubender Aussicht) und sogar eine kleine Farm. Im Bau ist zur Zeit ein zweites Hochhaus: «242 Broome Street». Fast alle Wohnungen, geplant von den weltweit renommierten Star-Architekten «SHoP», sind bereits verkauft. Auch typisch für New York: die Wohnungen sind definitiv kein Schnäppchen und der Preis für die günstigste 2-Zimmer-Wohnung beginnt bei US$ 1.3 Mio.

    Ebenfalls ein Highlight wird der riesige Markt «The Market Line», welcher dieses Jahr seine Tore öffnen wird. Hier verkaufen über 150 lokale Anbieter ihre Lebensmittel – viele nachhaltig produzierte Produkte stammen direkt von nahegelegenen Bauernhöfen aus Upstate New York. Ebenfalls angeschlossen ist eine Food-Hall, die fast einen ganzen Strassenblock in Anspruch nehmen wird. Hier finden sich unzählige Food-Verkaufsstände, welche frisch zubereitete Leckereien und Spezialitäten anbieten. Ebenfalls angeschlossen ist ein Bereich für Galerien, der ebenfalls einen ganzen Strassen-Block einnehmen wird. Bereits jetzt finden sich unzählige, meist kleine Galerien in der Lower East Side (LES). Dank «Essex Crossing» werden noch mehr Kunstliebhaber ins Viertel pilgern. Die LES besticht bereits jetzt mit seinen vielen sympathischen Independent-Shops, diversen kleinen Bars und leckeren Restaurants sowie unzähligen Bühnen für kulturelle Veranstaltungen aller Art und wird sich noch mehr zum Trend-Viertel mausern. Uns gefällts!

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